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Atem-Meditation

Die Bruderschaft schlägt die folgende Methode vor, um tiefes spirituelles Wachstum zu erfahren.

Meditation, wenn sie richtig verstanden wird, ist die Ruhigstellung des physischen Körpers, im allgemeinen in einer Position, wo die Wirbelsäule gerade und aufrecht ist, im Sitzen, nicht im Liegen. Euer Meditationsort sollte von der Temperatur her recht komfortabel sein, und zwar irgendwo, wo ihr wahrscheinlich nicht von anderen gestört werdet. Ein Ambiente oder eine Atmosphäre des Geistes sollte nach Möglichkeit darum herum kultiviert werden.

Wenn ihr euch zum Meditieren hinsetzt, müsst ihr zu dem Gefühl kommen, dass ihr dabei seid, eine Unterhaltung mit eurem Gott, eurem Höheren Selbst zu führen, und nicht weniger. Ihr solltet an die Meditation herangehen, wie ihr an den Gebetsaltar herangeht – mit Demut, Ehrfurcht, Respekt, großer Liebe und Dankbarkeit.

Wenn Einstellung, Herangehen und Ort stimmen, schlagen wir folgenden Ablauf der Meditation vor:

Setzt euch in eine bequeme Position, wobei eure Wirbelsäule gerade und aufrecht ist. Ihr könnt in der traditionellen Meditationsposition des Yogi sitzen oder aufrecht in einem bequemen Stuhl.

  1. Ruft die Violette Flamme des Schutzes an oder lest das Schutzgebet .
  2. Beginnt, tief zu atmen und ehrt den Atem, der eurer ist, durch Einatmen und Ausatmen. Und mit jedem Atemzug sollte man erkennen, dass man pures Leben und Licht in sich hineinzieht.
  3. Während ihr tief atmet, richtet eure Aufmerksamkeit zuerst in den Kopfbereich, besonders den oberen Kopf. Nehmt eure eigene Aura wahr.
  4. Dann nehmt eure Wirbelsäule wahr, den zentralen Strahl des Körpertempels, die Wirbelsäule, jene liebliche Dimensionspforte in den inneren Raum. Konzentriert euch auf die Wirbelsäule, während ihr euch an den Rhythmus des Atems gewöhnt, wie er hereinkommt, wie er hinausgeht, und schließlich lasst eure Aufmerksamkeit vom Atmen los, während es von selbst im richtigen Schritt weitergeht.
  5. Richtet alle Aufmerksamkeit auf die Wirbelsäule selbst und haltet die Aufmerksamkeit dort. Versucht, sie als eine Röhre puren weißen Lichts zu visualisieren.
  6. Ihr beginnt, den Wunsch zu haben hineinzugehen, denn sie ist tatsächlich eine Pforte. Sie ist eine Dimensionsöffnung in den physischen Körper. Ihr versucht hineinzugehen. Ihr müsst den Wunsch haben hineinzugehen, den Willen hineinzugehen, hinein, hinein. Ihr müsst selbst hineingehen wollen, ähnlich wie einer, der im Kanu stromaufwärts gegen den Strom paddelt, ähnlich wie der Lachs, der beharrlich stromaufwärts gegen den Strom schwimmt, der ihn ständig zurückwirft. Aber sie hören nicht auf. Nutzt euren Willen, um hineinzugehen, hinein, hinein.
  7. In jeder Meditationssitzung wird man an irgendeinem Punkt eine innere Stütze antreffen, eine Landmarke, um es so zu nennen. Ihr werdet wissen, was es ist, einfach durch die bloße Erfahrung. Wenn ihr denkt, ihr könnt nicht noch tiefer gehen, solltet ihr es trotzdem weiter versuchen, bis ihr wirklich nicht mehr weiterkommt. An diesem Punkt haltet an und genießt einfach die innere Umgebung.
  8. Versucht, die innere Atmosphäre wahrzunehmen, während der Atem weiterhin in seinem eigenen, ständigen Schritt ein- und ausgeht.
  9. Versucht, euch selbst kennenzulernen, wie ihr seid, über Gedanken, Gefühle, Empfindungen und sicherlich den physischen Körper hinaus. Jede Sitzung wird ein neues Abenteuer sein.
  10. Versucht zu erfahren, dass ein Teil von euch sich nie verändert hat und sich nie verändern wird, der Teil von euch, der ewig ist. Versucht, eure eigene Unendlichkeit zu spüren.

Das mag wie ein sehr oberflächliches und grundlegendes Herangehen an die Meditation wirken, aber wir versichern euch, dass, wenn es richtig befolgt wird, euch das zu einem inneren Durchbruch führen wird, den die meisten so gerne erfahren wollen, von dem sie aber nicht wissen, wie.